Edward „Bud“ Cole neuer CEO bei Fender

Edward “Bud” Cole

Die Fender Musical Instruments Corporation (FMIC) stellt ihre Führung neu auf. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Aufsichtsrat Edward „Bud“ Cole zum neuen Chief Executive Officer berufen. Cole ist damit seit dem 19. Januar 2026 zunächst als CEO-Designate tätig. Ab dem 16. Februar wird er die Position offiziell übernehmen. Er folgt auf Andy Mooney, der nach zehn Jahren an der Unternehmensspitze in den Ruhestand geht.

Cole kommt von Fender Asien

Cole war bis dato Präsident von Fender Asia Pacific und verfügt über eine mehr als jahrzehntelange internationale Laufbahn in den Bereichen Konsumgüter, Lifestyle- und Luxusmarken. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit bei Fender verantwortete er zentrale Wachstumsinitiativen und leitete die Expansion des Geschäfts in 14 Ländern der APAC-Region (Asia-Pacific). Er war maßgeblich an der Gründung der APAC-Zentrale in Tokio beteiligt und trieb die Expansion nach China und Korea voran, inklusive des Aufbaus von Direct-to-Consumer-Strukturen im E-Commerce und langfristiger Wachstumsstrategien in der Region.

Zu den von ihm initiierten Projekten zählt auch der erste Fender-Flagship-Store weltweit in Harajuku, Tokio, der das stationäre Markenerlebnis neu definieren soll. Parallel entwickelte Cole ein breites Künstlernetzwerk in der APAC-Region und begleitete Produktinnovationen, darunter mehrere Made-in-Japan-Modelle, die den kulturellen Einfluss der Marke in der Region stärken sollen. Vor seinem Wechsel zu Fender hatte Cole Führungspositionen bei Pernod Ricard, LVMH, QVC und Ralph Lauren inne. Er war geschäftlich in mehr als 60 Ländern aktiv und verantwortete dort kommerzielle Expansion, Markenentwicklung und regionale Strategien.

„Bud war eine der prägendsten Führungskräfte in unserer Organisation“, erklärt Mark Fukunaga, Executive Chairman des FMIC-Boards. „Er hat ein tiefes Verständnis für die Marke Fender, unsere weltweiten Musikerinnen und Musiker sowie für die kommerziellen und operativen Grundlagen, die nötig sind, um uns in die Zukunft zu führen. Seine Erfolgsbilanz beim Aufbau von Teams, der Erschließung neuer Märkte und der Stärkung der globalen Präsenz macht ihn in besonderer Weise geeignet, das nächste Wachstumskapitel zu leiten. Im Namen des Boards möchte ich auch Andy Mooney für seine Führung in den vergangenen zehn Jahren und seine bedeutenden Beiträge danken.“

Vorgänger Mooney geht in den Ruhestand

Mooney hatte in den letzten zehn Jahren nach Unternehmensangaben die Größe des Unternehmens verdoppelt sowie die internationale Marktposition ausgebaut. Zudem forcierte er Produkt- und Marketinginnovationen und verantwortete den Einstieg in abonnementbasierte digitale Softwareangebote. „Fender zu führen war einer der Höhepunkte meiner Karriere“, sagt Mooney. „Ich bin zutiefst dankbar für die Kreativität und das Engagement der Fender-Teams weltweit und stolz auf das, was wir erreicht haben. Ich freue mich, den Staffelstab an Bud zu übergeben, und bin überzeugt, dass Fender unter seiner Führung auch kommende Generationen von Musikerinnen und Musikern inspirieren wird.“

„Das nächste Kapitel der Fender-Geschichte“

Cole selbst betont seine persönliche Verbindung zur Marke. Als Jugendlicher kaufte er seine erste E-Gitarre, eine Fender Made-in-Japan 1969 Thinline Telecaster Reissue, die er bis heute spielt. „Fender zu führen ist die Ehre eines Lebens“, so Cole. „Diese Marke ist seit meiner Kindheit Teil meines Lebens, und ich setze mich dafür ein, dass Fender weiterhin Musikerinnen und Musiker überall unterstützt – von Anfängern mit ihrer ersten Gitarre bis zu Künstlern, die den Sound von heute und morgen prägen. Gemeinsam mit unseren globalen Teams, Partnern und unserer treuen Community werden wir das nächste Kapitel der Fender-Geschichte schreiben.“

FMIC gehört zum Portfolio von Servco Pacific Inc., einem 1919 gegründeten, privat geführten Unternehmen mit Aktivitäten in den Bereichen Mobilität und Musikinstrumente. Zum Instrumentenportfolio zählen neben Fender unter anderem Marken wie Squier, Gretsch, Jackson, Charvel, EVH sowie PreSonus. Darüber hinaus gehören digitale Angebote wie Fender Play sowie der Marktplatz Reverb zum Unternehmen.

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