Fame Affilele: Wenn aus einer Geschichte Musik wird

Fame-Affilele-Titelbild

Manche Instrumente wecken schon vor dem ersten Ton Neugier. Die Fame Affilele gehört definitiv dazu. Die Konzertukulele verbindet ein klassisches Ukulelenkonzept mit dem kleinen Stoffaffen Affi aus dem Kinderbuch Wo ist mein Affi? von Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay. Das 2024 erschienene Pappbilderbuch erzählt von Anouk, die vor dem Schlafengehen verzweifelt nach ihrem verschwundenen Kuscheltier sucht. Illustriert wurde die Geschichte von Joëlle Tourlonias.

Mit der Affilele verlässt der kleine Affe nun gewissermaßen die Buchseiten und landet auf der Decke eines echten Musikinstruments. Herausgekommen ist eine Ukulele, die sich vor allem an Familien, junge Nachwuchsmusiker und Fans der Geschichte richtet, dabei aber keineswegs nur als dekoratives Fanprodukt gedacht ist.

Wo-ist-mein-Affi-Kinderbuch
Das liebevoll geschriebene Kinderbuch von Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay. (Bild: Ars Edition)

Vom Kinderbuch zum Musikinstrument

Musik und Geschichten für Kinder haben einiges gemeinsam: Sie regen die Fantasie an, schaffen Erinnerungen und funktionieren besonders gut, wenn man sie gemeinsam erlebt. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Fame Affilele an.

Wo ist mein Affi? basiert auf der erfolgreichen Anouk-Reihe von Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay. Im Mittelpunkt des Pappbilderbuchs steht ein für kleine Kinder sehr vertrautes Erlebnis: Das geliebte Kuscheltier ist plötzlich verschwunden und muss wiedergefunden werden. Das Buch richtet sich laut Verlag an Kinder ab 18 Monaten.

Die Affilele greift diese Verbindung zu Affi auf und überträgt sie auf ein Instrument, das wie kaum ein anderes für einen unkomplizierten Einstieg ins Musizieren steht: die Ukulele.

Fame Affilele body
Laminiertes Mahagoni erzeugt einen warmen Klang.

Konzertformat und Mahagoni

Technisch handelt es sich bei der Fame Affilele um eine Konzertukulele mit 385-mm-Mensur. Damit bietet sie etwas mehr Platz auf dem Griffbrett als viele kompakte Sopranmodelle und ist sowohl für kleinere als auch größere Hände interessant.

Bei der Holzauswahl setzt Fame auf einen bewährten Klassiker: Decke, Boden und Zargen bestehen aus laminiertem Mahagoni. Mahagoni gehört nicht ohne Grund zu den beliebten Materialien im Ukulelenbau. Bei der Affilele sorgt die Konstruktion für einen warmen, ausgewogenen Grundcharakter, der gut zum typischen, direkten Klang einer Ukulele passt.

Das macht das Instrument gleichermaßen für die ersten Akkorde, einfache Melodien und die Begleitung beim gemeinsamen Singen interessant. Gerade für Einsteiger ist ein unkomplizierter Sound von Vorteil: Akkorde lassen sich schnell zum Klingen bringen und schon mit wenigen Griffen können zahlreiche Songs begleitet werden.

Fame Affilele neck
Die kompakten Maße einer Ukulele sind perfekt für Kinderhände.

Ein Instrument für die ersten musikalischen Schritte

Einsteigerinstrumente müssen vor allem eines sein: angenehm und unkompliziert zu spielen. Schließlich soll am Anfang die Freude am Musikmachen stehen und nicht der Kampf mit dem Instrument.

Die Fame Affilele besitzt einen Hals aus Selected Hardwood und ein widerstandsfähiges Composite-Griffbrett. Mit einer Sattelbreite von 36 mm bleibt genügend Raum zwischen den Saiten, um Akkorde sauber greifen zu können. Gleichzeitig bleibt der Hals kompakt genug für kleinere Hände.

Auch das Konzertformat spielt hier seine Stärken aus. Die 385-mm-Mensur bietet etwas mehr Platz für die Finger und macht die Ukulele damit nicht nur für Kinder interessant. Eltern, Gitarristen oder andere erwachsene Mitspieler können ebenfalls problemlos zur Affilele greifen.

Für die Stimmung sind verchromte Druckgussmechaniken zuständig. Gerade bei einem Instrument für Einsteiger ist eine zuverlässige Mechanik wichtig: Stimmen gehört schließlich von Anfang an zum Musizieren dazu.

Fame Affilele Motiv
Der süße Affi ziert die Decke des Instruments.

Affi als Blickfang

Optisch hebt sich die Affilele deutlich von der klassischen Naturholz-Ukulele ab. Das Instrument trägt ein mattes Hand Rubbed Black Finish, das ihm einen modernen und zugleich zurückhaltenden Grundlook verleiht.

Der eigentliche Star sitzt jedoch auf der Decke: Affi. Das Motiv des kleinen Stoffaffen stellt unmittelbar die Verbindung zum Kinderbuch her und macht aus der Ukulele ein Instrument mit hohem Wiedererkennungswert.

Dabei funktioniert das Design gleich auf mehreren Ebenen. Wer die Geschichte kennt, entdeckt sofort den vertrauten Begleiter von Anouk. Gleichzeitig kann das Motiv gerade bei Kindern die Distanz zu einem zunächst unbekannten Musikinstrument verringern. Statt eines abstrakten Übungsgeräts wartet dort ein bekannter Charakter darauf, gemeinsam Musik zu machen.

Warum ausgerechnet eine Ukulele?

Für ein solches Konzept ist die Ukulele eine naheliegende Wahl. Vier Saiten, kompakte Abmessungen und leicht erlernbare Akkordformen ermöglichen schnelle Erfolgserlebnisse. Schon mit wenigen Akkorden lassen sich zahlreiche Kinderlieder, Popsongs und einfache Begleitungen spielen.

Hinzu kommt der soziale Aspekt. Eine Ukulele lässt sich schnell aus dem Regal nehmen, auf dem Sofa spielen oder mitnehmen. Musik muss damit nicht automatisch Übungszeit bedeuten. Eltern können Akkorde spielen, während die Kinder singen, Geschwister können gemeinsam musizieren und irgendwann wandert das Instrument vielleicht ganz selbstverständlich in die Hände des Nachwuchses.

Genau darin liegt der Charme der Fame Affilele: Das Instrument versucht nicht, Musik und die Welt von Wo ist mein Affi? nebeneinanderzustellen. Stattdessen werden beide miteinander verbunden.


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Fame Affilele

Die Fame Affilele ist mehr als eine Ukulele mit Motiv

Natürlich fällt die Fame Affilele zuerst wegen ihres Designs auf. Doch hinter dem Affi-Motiv steckt eine vollwertige Konzertukulele mit laminiertem Mahagonikorpus, 385-mm-Mensur, 36-mm-Sattelbreite und Druckgussmechaniken.

Damit ist sie besonders für Familien und Einsteiger interessant, die nicht einfach irgendein erstes Instrument suchen. Wer Wo ist mein Affi? bereits aus dem Kinderzimmer kennt, bekommt einen zusätzlichen emotionalen Bezugspunkt. So wird aus der gemeinsamen Geschichte vielleicht irgendwann der erste gemeinsam gespielte Song.

Denn am Ende ist der schönste Einstieg in die Musik oft derjenige, der sich gar nicht wie Lernen anfühlt.

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