HANNO BUSCH: DER JAZZ & MORE GITARRIST

Ich freue mich immer wieder von diesem wirklich vielseitigen Musiker zu hören: Denn der in Köln lebende Gitarrist Hanno Busch, Jahrgang 1975, ist nicht nur kreativ produktiv, sondern auch noch extrem vielseitig. Schaut man sich seine Diskografie und seinen künstlerischen Werdegang an, dann ist kaum zu vermuten, dass er seine Zeit mit theoretischen Stil- und Schubladen-Fragen verbringt.

Musiker Lehrer Künstler

Hanno Busch mit seiner Nik Huber Rietbergen. © Lothar Trampert
Hanno Busch mit seiner Nik Huber Rietbergen. © Lothar Trampert

Hanno Busch ist ein Macher, ein Musikmacher, dem der eigene künstlerische Output und Ausdruck wichtiger ist, als irgendeine Art von Szene-Kompatibilität. Vielleicht hat er sich gerade durch diese Haltung eine Glaubwürdigkeit erarbeitet, die ihn neben seinen jazzigen Produktionen und einem eigenen Label auch noch zum Gitarristen der extrem groovenden Disko No. 1 Band von Jan Delay gemacht hat – und auch zum Hochschullehrer: Neben einer Gastprofessur am Jazz Institut Berlin (UdK) unterrichtete er seit 2019 Gitarre, Ensemble, Songwriting und Jazz-Theorie an der Rheinischen Musikschule, und seit 2024 ist er als Professor für „Gitarre & Ensemble Jazz/Pop“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig. Ein Musiker aus dem Leben im akademischen Lehrbetrieb – so muss das sein!

Hanno Busch hat im Laufe seiner Karriere unter anderem mit Peter Herbolzheimers legendärer BigBand Rhythm Combination & Brass gespielt, mit Indie-Pop-Ikone PeterLicht, Sasha, Cosmo Kleins Phunkguerilla, der TV-Band Heavytones, und live auch schon mal mit der deutschen Rock-&-Roll-Ikone Peter Kraus und Black-Forest-Soulman Max Mutzke – ein Künstler mit Spektrum also und definitiv kein Dogmatiker. Seine eigene Musik – bisher sind es sieben Tonträger – veröffentlicht Hanno Busch seit 2013 auf seinem Label Frutex Tracks.

Mit dem 2024 erschienenen Trio-Album ,To Tortuga‘ hat er einen ganz eigenen Sound abgeliefert. Gemeinsam mit der österreichischen E- und Kontrabassistin Julia Hofer (*1994), die als Studio- und Live-Musikerin, im Ensemble der Vereinigten Bühnen Wien und als Dozentin an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt tätig ist und die mit ihren Lehr- und Interview-Videos auf Youtube bekannt wurde, und mit Schlagzeuger Tobias Held (*1976) der als Live-Begleiter von Max Mutzke, Roger Cicero, Gregor Meyle, Johannes Oerding und Sasha aktiv war, hat er ein wirklich spannendes Stück Musik produziert, irgendwo zwischen Jazz, Rock, Pop und Experiment. Eigentlich ist dieses Trio ein Quartett, und Mitspieler Nr. 4, das Akai MPC, ist ja eigentlich ein Klassiker im Bereich der Hardware-Sampler/Sequencer, der durch den Einsatz im HipHop Kultstatus erlangt hat. Ein absolut spannendes Crossover-Projekt also.

Interview

Jobs & Equipment

Hanno, bei so vielen unterschiedlichen Projekten, Bands, Arbeitgebern während deiner Karriere – Sommerplatte, Jan Delay & Disko No. 1, Rhythm Combination & Brass, PeterLicht, Peter Kraus oder mit Hofer Busch Held – ist da dein eingesetztes Equipment immer auch unterschiedlich oder hast du ein festes Setup?

Es gibt so eine Art Grundbedarf an Sounds, der in allen Projekten ähnlich aussieht: Leichte Zerre oder Boost, Overdrive, Delay, Reverb, eventuell ein bisschen Modulation, meistens Vibrato, oft ein Lowpass-Filter, der auch als Envelope-Filter funktionieren kann. Darüber hinaus gibt es meistens ein paar auf das jeweilige Projekt zugeschnittene Ergänzungen wie WahWah, Kompressor, eine spezielle Zerre wie zum Beispiel mal ein Fuzz-Sound, oder auch mal ein paar alte Moogerfooger wie Ringmodulator, Filter oder Analog Delay.

Sowohl was Pedals angeht, als auch mit Gitarren, mag ich über den langen Zeitraum die permanente Veränderung. Ich spiele dann oft phasenweise alle Projekte mit einer bestimmten Gitarre, zum Beispiel mit meiner Nik Huber Rietbergen mit Kloppmann-P90-Pickups. Die funktioniert sowohl bei Jan Delay als auch in meiner eigenen Musik ganz fantastisch. Nur wenn wir mit Cosmo Klein das Prince-Programm spielen, bin ich seit einiger Zeit auf meine H.S. Anderson Mad Cat festgelegt, die legendäre Prince-Telecaster. Die habe ich mir – nachdem ich jetzt gute 35 Jahre Prince-Fan war – im letzten Jahr mal gegönnt. Ein tolles Instrument!

Wie sieht es mit Verstärkern aus?

Welche Amps ich benutze, hängt auch stark von der Reiselogistik ab. Zu Jazz-Club-Gigs reise ich am liebsten mit der Bahn und nutze die Verstärker vor Ort, meistens ist das ein Fender Deluxe oder ein Twin Reverb, manchmal auch ein Vox AC30. Bei Jan Delay fahren aber zwei Toneking Imperials MKII in Flightcases mit, ein Combo und ein Top als Ersatz. Wenn es um Modeling geht, bin ich sehr konservativ eingestellt. Je weniger digital gerechnet wird, desto wohler fühle ich mich. Ich nutze zum Aufnehmen zum Beispiel oft den Toneking-Imperial-Preamp, ein analoger Röhren-Vorverstärker, bei dem am Ende der Kette lediglich der mikrofonierte Speaker über IR simuliert wird. Das fühlt sich beim Abhören über Kopfhörer schon sehr gut an und klingt toll.

Hanno Busch bei der Arbeit. © Lothar Trampert

Was war denn für dich die wichtigste Weiterentwicklung im Equipment-Bereich, seit du als Musiker aktiv bist?

Für mich persönlich waren bisher die Entwicklungen im Recording/Mixing/Producing die wichtigsten. Dass man inzwischen quasi zu Hause mit ein paar guten Mikrofonen und der richtigen Software tolle Produktionen abwickeln kann und nicht für alles auf ein teures Studio angewiesen ist, ist ein sehr großer Wert. Gerade wenn man sich musikalisch abseits des Mainstream und damit auch abseits größerer Budgets bewegt. Ich bin auch großer Fan der Akai MPC, deren neueste Edition Live III ein ernstzunehmendes Standalone-Gerät ist, das für mich bei einer Produktion den Rechner ersetzt. Die MPC ist hier dann Sampler, Sequenzer und Digital Audio Workstation in einem.

Die ganzen digitalen Entwicklungen, die den Signalweg der Gitarre betreffen, sind natürlich auch für viele Dinge hilfreich. Mich persönlich betrifft das aber lediglich im Bezug auf einige wenige gute Effekte. Ich nutze zum Beispiel sowohl auf meinem kleinen Reise-Pedalboard als auch auf dem großen Effekt-Board bei Jan Delay einen Eventide H90 Harmonizer. Die Qualität der Effekte und auch die sehr gut durchdachte Programmierbarkeit dieses Gerätes sind für mich sowohl live als auch im Studio unglaublich hilfreich.

Eventuell ist aber das schnelle Internet im Zusammenhang mit digitaler Aufnahmetechnik die größte Errungenschaft. Dass über diesen Weg ganze Produktionen in bester Audio-Qualität durch die Welt geschossen werden können, erleichtert natürlich in vielen Situationen das Arbeiten.

Und was sind die wichtigsten Eigenschaften, Fähigkeiten, die man als Künstler haben sollte, um in so unterschiedlichen musikalischen Zusammenhängen zu bestehen?

Neben sehr guten musikalischen Fähigkeiten und der Beherrschung des Instrumentes sind es dieselben, die man mitbringen muss, damit Gemeinschaft und Gesellschaft funktionieren: Interesse an anderen Menschen und deren Perspektiven, Priorisierung des Gruppenziels über den eigenen Interessen, respektvoller Umgang, Humor – auch im Bezug auf sich selber und das eigene Spiel – und auch Zuverlässigkeit in Kommunikation und Handeln.

Dein neuer Job als Professor für Gitarre & Ensemble Jazz/Pop an der Hochschule für Musik in Köln ist ja ein weiteres Spitzen-Engagement und ganz sicher nicht nur für dich als Musiker eine Herausforderung, sondern auch als Mensch. Was hast du dir da als Ziele gesetzt?

Mir ist wichtig, ein Bewusstsein für die Verbundenheit der unterschiedlichen Genres zu schaffen. In der Identitätsfindung junger Musiker*innen findet oft eine Abgrenzung zu bestimmten Genres statt, die aber aus meiner Sicht eher eine Einschränkung der eigenen Möglichkeiten bewirkt. Rein gitarristisch ist es für mich eine permanente Entwicklung, in der ich immer wieder neu auslote, welche Themen unbedingt vorkommen sollten, welche Dinge jemand beherrschen sollte, wenn er oder sie das Studium abgeschlossen hat. Bei der an vielen Hochschulen üblichen Individualisierung der Studieninhalte ist das manchmal gar nicht so einfach.
Darüber hinaus ist mir wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Kraft das gemeinsame Musizieren hat. Das Gefühl kennen wahrscheinlich alle aus der Zeit, in der sie sich entschieden haben, ihr Instrument zu lernen. Es ist wichtig, diese Kraft und diese Freude nicht zu vergessen, auch, um dann selber Freude am Unterrichten und Weitergeben zu haben.

Welche Voraussetzungen sollten eine Bewerberin oder ein Bewerber auf die raren Jazz-Studienplätze erfüllen?

Neben den geforderten praktischen und theoretischen Vorkenntnissen, die man auf der Website der Hochschule (www.hfmt-koeln.de) nachlesen kann, gibt es sicher bei den einzelnen Lehrenden viele kleine unterschiedlich gewichtete Kriterien. Ich persönlich lege großen Wert auf eine spürbare Klangvorstellung, Timing, die größeren musikalischen Bögen und auch auf den persönlichen Eindruck.

Spielst du eigentlich selbst auch mal Standards, mit einer Archtop über einen Polytone-Amp – also so richtig mit Handschuh-Ton?

Hahaha, „Handschuh-Ton“! Den kannte ich noch nicht, lustig! Eine meiner ersten „guten“ Gitarren war eine Ibanez George Benson, also eine Art Mini-Archtop. Ja, ich spiele gerne Repertoire aus dem American Songbook, auch wenn das so gut wie nie öffentlich passiert. Auch das gefällt mir an meiner Arbeit an der Hochschule, dass mein Standard-Repertoire seitdem wieder wächst. Ich spiele aber diese Songs auch gerne auf meiner Tele oder Orca über einen Fender Blues Junior. Ich brauche also nicht unbedingt diesen klassischen Archtop/Polytone Sound.

Tolle Musiker und eine coole Band : Claus Fischer, Hanno Busch, Jonas Burgwinkel & Matthew Halpin  © Claus Fischer

Neue Musik

Mit ,Perspective‘ veröffentlicht Hanno Busch am 27. März 2026 ein Album, das „musikalisch den Puls unserer Gegenwart einfängt“, diesmal aber ganz klar von der jazzigen Seite ausgehend. Mit dabei sind alte Bekannte und Weggefährten: Mit Jonas Burgwinkel am Schlagzeug und Claus Fischer am E-Bass hat Hanno schon 2014 das Album ,Absent‘ (als Hanno Busch Trio) veröffentlicht; drei Jahre später folgte ,Share This Room‘, das mit dem „Echo Jazz“ ausgezeichnet wurde.

Das neue Werk haben Busch, Burgwinkel & Fischer gemeinsam mit Matthew Halpin an Tenor- & Sopran-Saxophon und Flöte eingespielt. Und direkt im ersten Stück, dem Titel-Track des neuen Albums, fällt auf: Diese Band klingt cool, spielt unglaublich entspannt, und Hanno Buschs überwiegend cleaner Gitarrenton kommt mit Präsenz, die Linien immer auf den Punkt, und dabei irgendwie locker aus dem Handgelenk. So ein Flow braucht Erfahrung, viel Übung und auch Geschmack. Track 3, ,Calibration‘, zeigt diese Qualitäten sehr deutlich: ein prägnantes Thema, sehr schöne Sounds von der E-Gitarre, die Arpeggios mit akzentuierten Singlenote-Lines verbindet – diesen Trademark-Sound hat Hanno schon auf seinem 2014 erschienenen Album ,Sommerplatte‘ kultiviert.

Claus Fischer & Hanno Busch live. © Lothar Trampert

Mit ähnlichen Qualitäten überzeugen auch Hannos Mitmusiker: Im Jazz-Rocker ,Framework‘ wird Claus Fischer als Solist mit beeindruckendem Bass-Sound gefeatured – ein weiterer Hörtipp in diesem Zusammenhang ist sein Solo-Album ,Downland‘ (2022). Drummer Jonas Burgwinkel kann unglaublich dezent eine Band tragen, um sich dann nach und nach mit eigenwilligen Fills und Breaks aus dem Untergrund zu schälen und so ganz vorne mitzuspielen, um dann wieder unterzutauchen. Ein absolut interaktiver Schlagzeuger. Matthew Halpins Saxofonlinien bringen eine klassische Farbe in diese Musik, der die Band, speziell die E-Gitarre, immer wieder starke Kontraste entgegensetzt: Cooles Comping, verzerrte Akkorde in ,Post-democracy‘, weite, tiefe Räume aus Hall- und Delay-Sounds in ,Beginnings‘ oder auch mal eine fast folkige Atmosphäre in ,Refuge‘. Hier ist aus künstlerischer Offenheit, der berühmten „open mindedness“, schöne, spannende und sehr abwechslungsreiche Musik geworden.

Hanno Busch: Perspective

Dein neues Album ,Perspective‘ präsentiert das Trio Busch, Burgwinkel & Fischer ergänzt durch einen weiteren Solisten, Matthew Halpin. Dadurch hört man, u.a. im Track ,Calibration‘ und auch in ,Lucky‘, einige sehr interessante Gitarrenbegleitungen. Wie würdest du deinen Sound, deinen spielerischen Ansatz insgesamt umschreiben?

Auch weil ich mindestens so gerne begleite wie soliere, habe ich mir Matthew als Ergänzung gewünscht. In vielen meiner kompositorischen Ideen wechseln sich starke Arrangement-Ideen mit freien Passagen ab. Die Begleitung im Saxophon-Solo von ,Calibration‘ ist eher so eine Arrangement-Idee, mit der die punktierten Achtel als Verschiebung über die Form durchgezogen werden. Ab dem Einsatz des Filters wird es dann freier. Ich suche in meiner Musik immer wieder neu diese Balance zwischen festgelegten Arrangements, die ich auch aus der Popmusik und dem HipHop sehr mag, und Spielräumen für Improvisation.

Womit kam der brachiale Gitarren-Sound von ,Post-democracy‘ zustande?

Im Studio hatten wir diesmal tatsächlich drei Amps. Einen Fender Hot Rod Deville ML und einen Fender Princeton rechts und links im Stereo-Klangbild, und einen Marshall SV20C zum Dazumischen. Der Sound bei ,Post-democracy‘ ist also sicher eine Mischung dieser drei Amps, wobei der Marshall selber auch schon ein bisschen heiß, also verzerrt gefahren wurde. Obwohl ich mehrere Gitarren mit im Studio hatte, habe ich das gesamte Album mit einer Strandberg-Boden-Prog-Solidbody eingespielt.
Auf dem Pedalboard sorgen bei ,Post-democracy‘ der Origin Effects DCX Booster und der Reel Dealuxe von Templo Devices für Verzerrung.

Insbesondere deine Palette an Clean-Sounds ist sehr geschmackvoll – wer hat dich in dem Punkt beeindruckt und/oder beeinflusst?

So ganz direkt ist das immer schwierig zu definieren. Aber wenn ich Namen nennen soll, fällt mir als erstes Michael Landau ein. Auch Wayne Krantz hat mich mit seinen Clean-Sounds immer sehr inspiriert.

Der letzte Album-Track von ,Perspective‘ heißt ,Lucky‘. Wenn du auf deine Karriere über die Jahre zurückblickst, wie war da das Verhältnis von harter Arbeit und „right time, right place“, also dieser Lucky-Faktor.

Ja, das ist auch immer die große Frage, wenn’s in Workshops um die Karriereplanung geht. Ich denke, man kann mit sehr guter musikalischer Vorbereitung und mit guter Präsenz in der Szene – dazu gehören auch Konzerte von Kolleg*innen zu besuchen und sich nicht zu fein sein für bestimmte Gigs – die Wahrscheinlichkeit für solche „Right time, right place“-Momente erhöhen. Also, ja, es gibt dieses Glück, dass man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute trifft. Aber diese Momente alleine führen nicht unbedingt weiter, wenn vorher die „harte Arbeit“ am Instrument nicht stattgefunden hat.

Was war das Wichtigste, das du als Mensch und Musiker gelernt hast?

Oh, große Frage, die ich jetzt mal auf mein professionelles musikalisches Leben beziehe. Für mich persönlich sind es vielleicht die folgenden beiden Aspekte, die im Laufe der Jahre an Wichtigkeit gewonnen haben, mir also zu Beginn meines professionellen Musikmachens nicht so bewusst waren. Erstens: Der achtsame Umgang mit der eigenen musikalischen Identität. Was gefällt mir? Wie möchte ich klingen? Dazu gehört auch – zumindest als Side-Project – eine Band mit eigener Musik. Zweitens: Das sorgfältige beobachten der Sozialgefüge, der Gemeinschaften, in die man sich mit jedem Engagement begibt. Wie ist der Umgang miteinander? Gibt es gemeinsame Werte, auf die man sich einigen kann? Gibt es eine gemeinsame Intention im Bezug auf das Projekt? Negativ formuliert: Ich möchte mich fernhalten von zu viel Ego, Eitelkeiten, Ungleichheit, Hierarchiedenken und Unehrlichkeit. All das ist in der deutschen Pop- und TV-Landschaft leider auch zu finden.

Vielen Dank für das Gespräch, Hanno!

HANNO BUSCHS EQUIPMENT

+ GITARREN
Nik Huber Orca, Rietbergen & Twangmeister
Nik Huber Rietbergen Bass
H.S. Anderson Mad Cat
Fender Jazzmaster 1965
Gibson ES-339
Martin OMJM
Ibanez GB10
Strandberg Boden Prog

+ AMPS
Fender Princeton Reverb 68
Toneking Imperial MKII
Tonehunter Clearwater
Marshall SV20C

+ EFFEKTE
„Oh, die Liste würde zu lang werden“, meint Hanno. „Ich nenne hier mal die Signalkette meines aktuellen kleinen Reise-Boards, mit dem ich auch meine Quartett-Gigs spiele. Das Gitarrensignal geht zuerst in den Fulltone OCD, Overdrive, dann weiter in den Origin Effects DCX, Booster/Overdrive und dann zum Eventide H90, Harmonizer/Multieffekt. Der The GigRig Looper steuert die unterm Board montierten Pedale JHS Emperor V2, Chorus Vibrato (Loop 1) und den Dr. Scientist Dusk, Envelope Filter (Loop 2). Dazu kommt noch ein Lehle-Expression-Pedal, das den Cutoff vom Dr. Scientist Dusk und je nach Programmierung diverse Parameter des Eventide H90 steuern kann.

+ SAITEN
„Das variiert immer mal. Auf der Strandberg im Studio hatte ich Ernie Ball John Mayer .010,5er-Saiten. Ansonsten habe ich zur Zeit auf den meisten anderen, normal gestimmten Gitarren .010er-Sätze u.a. von D’Addario, DR Pure Nickel und Thomastik Power Brights.“

+ ZUBEHÖR
„Ich mag die Hercules Stands und ich nutze gerne Rheingold Kabel. Und für größere Bühnen sind natürlich meine VisionEars-Hörer sehr wichtig. Die spielen aber im Jazz-Club keine Rolle.“

WEITERE INFOS: www.hannobusch.com
MUSIK: hannobusch.bandcamp.com
DAS NEUE ALBUM ,Perspective‘ erscheint am 27. März 2026

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