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	Kommentare zu: Holz, Draht und Mythos: Wie viel Einfluss hat das Tonholz wirklich?	</title>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:54:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant ist vor allem von wem welche Aussage kommt, besagter Paul Reed Smith behauptet das Tonholz kaum eine Rolle spielt, selbiger ist aber gleichzeitig dafür berüchtigt &quot;Privat Stock&quot; Gitarren herzustellen die bis zu 20.000,- Euro  und mehr kosten, eben mit der Begründung für den Preis besonderes edles und selektiertes Tonholz zu verwenden.
Das 20.000 Euro in keinem Fall dem geboten Gegenwert einer Gitarre entsprechen wollen wir mal jetzt dabei ausklammern, nur wie glaubhaft ist dann so ein Widerspruch zwischen Theorie und Praxis?
Man kann vielleicht über unterschiedliche Empfindungsfähigkeiten diskutieren, aber wohl kaum über nachweisbare physikalische Fakten, gute Tonhölzer haben ein gemeinsames Merkmal, eine hohe spezifische Dichte.
Es sind Harthölzer mit relativ hohem Gewicht und dem kommerziell nicht unbedeutenden Umstand dadurch schwer in der Verarbeitung zu sein.
Werkzeuge müssen dadurch öfter geschärft oder sogar ausgetauscht werden, gute Fräskopfe sind zudem mal so richtig teuer.
Der Arbeitsaufwand ist also höher was zu höheren Kosten für die verwendete Arbeitszeit führt, diese Kosten kann man aber nicht so einfach im hart umkämpften Markt weitergeben.
Zudem sind diese Hölzer zeitlich unterschiedlich verfügbar mit teilweise stark schwankenden Preisen, sie können kaum spontan in großen Mengen zu günstigen Konditionen bezogen und eingelagert werden.
Sie sind daher für Hersteller die vor allem den Massenmarkt abdecken ein schwer kalkulierbarer und relativ hoher Kostenfaktor, weiches und billiges Industrieholz ist dagegen in ausreichenden Mengen und durchgehend verfügbar.
Es handelt sich um eher schnell nachwachsende Hölzer mit geringer spezifischer Dichte, die ganz nebenbei nicht einmal als brauchbares Brennholz taugen.
Weil sie so weich sind halten sie leider oft genug den mechanischen Belastungen die bei einer Gitarre auftreten über einen längeren Zeitraum nicht stand.
Selbst das beste Tremolo kann die Stimmung nicht halten wenn das Holz nachgibt, was hier in Bezug auf &quot;Sound&quot; die relevante Frage ist, wie soll ein derart weiches Holz vernünftig resonieren können um seinen &quot;Filter&quot; dem Klang hinzuzufügen zu können?
Im Gegenteil, Resonanzen ausgelöst durch die Schwingung einer Saite werden absorbiert und zersetzt, Feinheiten werden dadurch verschluckt und jegliche Präzision ist damit unmöglich.
Schon rein physikalisch gibt es daher keine Möglichkeit für die Entstehung von gutem Klang, es gibt einen nachvollziehbaren Grund warum Glocken aus Messing und nicht aus Gummi sind.
Daher ist jede Diskussion über die Sinnhaftigkeit von &quot;Tonewood doesn&#039;t matter&quot; irrelevant, diese Diskussionen sollen die Verwendung von Billigholz im Massenmarkt legitimieren und dadurch das Kaufverhalten zu Gunsten der Profitmaximierung verändern.
Wer befeuert also &quot;Tone doesn&#039;t matter&quot;, diejenigen die daran verdienen wollen, wer glaubt dies nur allzu gern, diejenigen die nicht einmal eine Gitarre richtig einstellen können.
Ich habe mehrere Ibanez Gitarren, teilweise sogar aus der gleichen Baureihe mit der gleichen Hardware und den exakt gleichen Pickups, nur mit dem Unterschied das sie unterschiedliche Hölzer für den Body verwenden, so nun ratet einmal, sie klingen völlig unterschiedlich und zwar drastisch, aber vermutlich bilde ich mir das nur ein.
Solange Billigholz für Billiggitarren verwendet wird ist das vertretbar, das hört dann aber auf wenn eben durch solche Diskussionen gerechtfertigt werden soll, diese auch in Gitarren zu verwenden und 2000.- dafür zu verlangen.
Das ist exakt das gleiche wie für ein durchschnittliches Auto 40.000.- Euro und mehr zu fordern, dessen Blech aber so dünn ist das man schon mit einem Finger eine Delle reindrücken kann.
Natürlich fährt dieses Auto deswegen trotzdem, nur bleibt der bittere Nachgeschmack über den Tisch gezogen worden zu sein.
Es ist also keine Frage von Voodoo oder Wichtigtuerei sondern von Cash, wohlgemerkt zum Nachteil der Kunden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist vor allem von wem welche Aussage kommt, besagter Paul Reed Smith behauptet das Tonholz kaum eine Rolle spielt, selbiger ist aber gleichzeitig dafür berüchtigt &#8222;Privat Stock&#8220; Gitarren herzustellen die bis zu 20.000,- Euro  und mehr kosten, eben mit der Begründung für den Preis besonderes edles und selektiertes Tonholz zu verwenden.<br />
Das 20.000 Euro in keinem Fall dem geboten Gegenwert einer Gitarre entsprechen wollen wir mal jetzt dabei ausklammern, nur wie glaubhaft ist dann so ein Widerspruch zwischen Theorie und Praxis?<br />
Man kann vielleicht über unterschiedliche Empfindungsfähigkeiten diskutieren, aber wohl kaum über nachweisbare physikalische Fakten, gute Tonhölzer haben ein gemeinsames Merkmal, eine hohe spezifische Dichte.<br />
Es sind Harthölzer mit relativ hohem Gewicht und dem kommerziell nicht unbedeutenden Umstand dadurch schwer in der Verarbeitung zu sein.<br />
Werkzeuge müssen dadurch öfter geschärft oder sogar ausgetauscht werden, gute Fräskopfe sind zudem mal so richtig teuer.<br />
Der Arbeitsaufwand ist also höher was zu höheren Kosten für die verwendete Arbeitszeit führt, diese Kosten kann man aber nicht so einfach im hart umkämpften Markt weitergeben.<br />
Zudem sind diese Hölzer zeitlich unterschiedlich verfügbar mit teilweise stark schwankenden Preisen, sie können kaum spontan in großen Mengen zu günstigen Konditionen bezogen und eingelagert werden.<br />
Sie sind daher für Hersteller die vor allem den Massenmarkt abdecken ein schwer kalkulierbarer und relativ hoher Kostenfaktor, weiches und billiges Industrieholz ist dagegen in ausreichenden Mengen und durchgehend verfügbar.<br />
Es handelt sich um eher schnell nachwachsende Hölzer mit geringer spezifischer Dichte, die ganz nebenbei nicht einmal als brauchbares Brennholz taugen.<br />
Weil sie so weich sind halten sie leider oft genug den mechanischen Belastungen die bei einer Gitarre auftreten über einen längeren Zeitraum nicht stand.<br />
Selbst das beste Tremolo kann die Stimmung nicht halten wenn das Holz nachgibt, was hier in Bezug auf &#8222;Sound&#8220; die relevante Frage ist, wie soll ein derart weiches Holz vernünftig resonieren können um seinen &#8222;Filter&#8220; dem Klang hinzuzufügen zu können?<br />
Im Gegenteil, Resonanzen ausgelöst durch die Schwingung einer Saite werden absorbiert und zersetzt, Feinheiten werden dadurch verschluckt und jegliche Präzision ist damit unmöglich.<br />
Schon rein physikalisch gibt es daher keine Möglichkeit für die Entstehung von gutem Klang, es gibt einen nachvollziehbaren Grund warum Glocken aus Messing und nicht aus Gummi sind.<br />
Daher ist jede Diskussion über die Sinnhaftigkeit von &#8222;Tonewood doesn&#8217;t matter&#8220; irrelevant, diese Diskussionen sollen die Verwendung von Billigholz im Massenmarkt legitimieren und dadurch das Kaufverhalten zu Gunsten der Profitmaximierung verändern.<br />
Wer befeuert also &#8222;Tone doesn&#8217;t matter&#8220;, diejenigen die daran verdienen wollen, wer glaubt dies nur allzu gern, diejenigen die nicht einmal eine Gitarre richtig einstellen können.<br />
Ich habe mehrere Ibanez Gitarren, teilweise sogar aus der gleichen Baureihe mit der gleichen Hardware und den exakt gleichen Pickups, nur mit dem Unterschied das sie unterschiedliche Hölzer für den Body verwenden, so nun ratet einmal, sie klingen völlig unterschiedlich und zwar drastisch, aber vermutlich bilde ich mir das nur ein.<br />
Solange Billigholz für Billiggitarren verwendet wird ist das vertretbar, das hört dann aber auf wenn eben durch solche Diskussionen gerechtfertigt werden soll, diese auch in Gitarren zu verwenden und 2000.- dafür zu verlangen.<br />
Das ist exakt das gleiche wie für ein durchschnittliches Auto 40.000.- Euro und mehr zu fordern, dessen Blech aber so dünn ist das man schon mit einem Finger eine Delle reindrücken kann.<br />
Natürlich fährt dieses Auto deswegen trotzdem, nur bleibt der bittere Nachgeschmack über den Tisch gezogen worden zu sein.<br />
Es ist also keine Frage von Voodoo oder Wichtigtuerei sondern von Cash, wohlgemerkt zum Nachteil der Kunden&#8230;</p>
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