„Ich bin immer am Spielen, permanent am Schreiben und ich finde immer etwas, worüber ich schreiben kann“, sagt Zakk Wylde, Frontmann, Gitarrist und Komponist der Black Labe Society. Und er weiß: „Es gibt immer einen neuen Song, den man schreiben kann. Und wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann machst du verdammt nochmal Limonade daraus – und kommst da durch.“ Und nun meldet sich der 59-Jährige auf ‚Engines of Demolition‘ am 27. März 2026 mit gleich 13 neuen Songs zurück. Es ist das erste Studioalbum der Band seit fünf Jahren, bewegt sich aber weiter klar innerhalb des gewohnten stilistischen Rahmens, den das Projekt um Zakk Wylde über die vergangenen Jahrzehnte etabliert hat.

Das Klangbild bleibt geprägt von schweren, oft im Midtempo verankerten Riffs, bluesbasierten Leads und einem insgesamt druckvollen Bandsound. Gleichzeitig arbeitet das Album mit deutlichen Kontrasten: Auf kompakte, riffzentrierte Stücke folgen immer wieder ruhigere Passagen oder Songs, die stärker auf Atmosphäre und Dynamik setzen. Diese Spannungsbögen ziehen sich durch weite Teile der Platte und strukturieren das Songmaterial hörbar. Während Tracks wie der Opener ‚Name in Blood‘ oder das bereits vor einem Jahr veröffentlichte ‚Lord Humungus‘ die typische, riffgetriebene Seite der Band betonen, öffnen andere Stücke das Spektrum in Richtung balladesker oder akustisch geprägter Arrangements. So wie der abschließende ‚Ozzy’s Song‘, eine Ode an Wyldes früheren, im letzten Sommer verstorbenen Mentor.
Wyldes Spiel ist weiterhin geprägt von markanten Vibrato-Phrasierungen, bluesigen Noten, schmutziger Verzerrung und einigen schrägen Tönen und bleibt das bestimmende Element. Gleichzeitig wird der Bandkontext stärker eingebunden als auf manch früherer Veröffentlichung, was sich vor allem in den Arrangements bemerkbar macht. So sind einige Passagen in den Gitarrensolos zweistimmig angelegt. Zweiter Gitarrist der BLS ist seit 2014 Dario Lorina.
„Der Titel ‚Engines Of Demolition‘ bezieht sich auf eine Haltung von Stärke, Entschlossenheit, Unnachgiebigkeit – zerstören, erobern, wiederholen“, erklärt Wylde zum neuen Album. „Du bekommst Zitronen, also machst du Limonade daraus. Was sollen wir sonst tun? Also machen wir eben Limonade. Wenn du etwas tun musst, das du hasst, dann tu es einfach. Beschwer dich nicht. Mach es – und geh danach in die Kneipe.“
Tracklist
01. Name In Blood
02. Gatherer Of Souls
03. The Hand of Tomorrows Grave
04. Better Days & Wiser Times
05. Broken and Blind
06. The Gallows
07. Above & Below
08. Back To Me
09. Lord Humungus
10. Pedal To The Floor
11. Broken Pieces
12. The Stranger
13. Ozzy’s Song
Album-VÖ: 27.03.2026
Label: MNRK Heavy
www.blacklabelsociety.com
