Iron-Maiden-Doku kommt ins Kino: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jemals aufhören“

Iron Maiden bereiten derzeit die Veröffentlichung einer umfassenden Dokumentation vor, die die Geschichte der Band von den frühen Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Der Film mit dem Titel „Burning Ambition“ basiert auf Archivmaterial, bislang unveröffentlichten Aufnahmen und neuen Interviews mit Bandmitgliedern sowie externen Stimmen aus Musik und Kultur. Regie führte Malcolm Venville, produziert wurde der Film von Dom Freeman. Die Laufzeit liegt bei rund 105 Minuten.

Kinostart am 14. Mai

Für den deutschen Markt ergibt sich dabei ein vom Rest Europas leicht abweichender Zeitplan: Während der Film international bereits am 7. Mai startet, ist der Kinostart hierzulande für den 14. Mai 2026 vorgesehen, teilweise als Event-Release mit ausgewählten Vorstellungen.

Gitarrist Adrian Smith beschreibt das Projekt als Rückblick auf eine außergewöhnlich lange Karriere, macht aber zugleich klar, dass die Band nicht die alleinige kreative Kontrolle über das Projekt hatte: „Der Film ist über uns, nicht von uns.“ Die Musiker hätten sich zwar beteiligt und Material geliefert, die Perspektive des Films liege jedoch bewusst außerhalb der Band.

Kein Ende trotz Pause

Inhaltlich spannt die Dokumentation einen Bogen über mehr als fünf Jahrzehnte Bandgeschichte, von den frühen Auftritten in kleinen Pubs im Londoner East End bis zu globalen Stadiontourneen. Möglich wird das durch erstmals umfassenden Zugang zum offiziellen Archiv sowie durch Interviews mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern. Ergänzt wird das Material durch Beiträge prominenter Wegbegleiter wie Lars Ulrich oder Chuck D.

Parallel zur Arbeit an der Dokumentation bleibt die Band aktiv. Ein mögliches Karriereende steht trotz der für 2027 geplanten Pause weiterhin nicht zur Debatte. Smith formuliert das unmissverständlich: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jemals aufhören.“ Entscheidend sei weniger Nostalgie als die weiterhin funktionierende Dynamik innerhalb der Band. „Wir haben immer noch Spaß daran und haben weiterhin das Gefühl, etwas bieten zu können“, so der Gitarrist.

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