Endorsement News: Mateus Asato spielt jetzt Fender

Mateus Asato (Quelle: Instagram)

„I am officially part of the Fender’s team now.“ Mit offensichtlicher Begeisterung teilt der brasilianische Strat-User Mateus Asato über seine Social-Media-Kanäle mit, sich dem Hersteller Fender Musical Instruments Corporation angeschlossen zu haben. In einem kurzen Statement beschreibt der 31-Jährige den Schritt als Beginn eines neuen Kapitels, an dem er über eine geraume Zeit intensiv gearbeitet habe. „In den vergangenen Monaten habe ich viele Stunden mit ihren Gitarren in der Hand verbracht und versucht, den besten Zugang zu diesem neuen Kapitel zu finden und das Beste herauszuholen“, schreibt er. Gleichzeitig ordnet Asato die Zusammenarbeit mit Fender in einen größeren historischen Kontext ein und verweist auf die lange Liste prägender Künstler, die mit der Marke verbunden sind.

Mateus Asato mit seiner neuen Strat (Quelle: Instagram)
Mateus Asato mit seiner neuen Strat (Quelle: Instagram)

Der Gitarrist, der zuvor 12 Jahre lang Signature-Artist bei Suhr war, erspielte sich in den vergangenen Jahren vor allem über Social Media eine internationale Fangemeinde. Für ihn bedeutet der Schritt zu Fender, der musikalisch gesehen wie die Faust aufs Auge passt, entsprechend auch eine persönliche Auszeichnung. „Es ist mir eine Ehre, diese Reise an der Seite so vieler herausragender Namen der Musikgeschichte anzutreten“, so Asato. Abschließend bedankt er sich bei allen Beteiligten des Projekts und formuliert seine Erwartung an die kommenden Monate knapp: „I’m ready.“

Mit der Verpflichtung erweitert Fender sein Artist-Roster um einen Musiker, der insbesondere für seine melodisch geprägte Spielweise und seine stilübergreifenden Einflüsse bekannt ist. Zuletzt hatte er mit der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums ‚Asato‘ für Aufsehen gesorgt. Asato bewegt sich zwischen Pop, Fusion und moderner Instrumentalmusik und hat sich mit seinem Ton und seiner Phrasierung eine klar erkennbare Handschrift erarbeitet. Die Kooperation dürfte daher nicht nur auf klassische Endorsement-Strukturen beschränkt bleiben, sondern perspektivisch auch in gemeinsame Produktentwicklungen münden.

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