Für fast 35.000 €: Manson Guitar Works Matthew Bellamy Signature

Manson Guitar Works Matthew Bellamy Signature Black Edition

Der britische Gitarrenbauer Manson Guitar Works hat mit der Black Edition eine außergewöhnliche Hommage an das zentrale Instrument im Schaffen von Matt Bellamy vorgestellt. Wobei vorweggeschickt sei, dass der Muse-Gitarrist seit 2019 selbst zu guten Teilen Anteilseigner der Firma und auch direkt in die Entwicklungsprozesse involviert ist. Nun gönnt sich der 47-jährige also gleich drei unterschiedliche Reissues seines ikonischen Modells. Die Neuauflagen greifen nicht nur die Form und Elektronik des Originals auf, sondern integrieren auch die komplexen Effekt- und MIDI-Kontrollmöglichkeiten, die Bellamy selbst seit Jahrzehnten auf Bühne und im Studio nutzt.

Die ursprüngliche Black Edition entstand über einen Zeitraum von drei Jahren und ist unter anderem im Musikvideo zu „Time Is Running Out“ zu sehen. Und sie verfügt über einige technische Besonderheiten: Fernandes-Sustainer, integrierte Z.Vex-Fuzz-Factory-Schaltung und Z.Vex-Wah-Probe-Effekt, MIDI-Strip-Controller sowie einen Kill-Switch. Ein Konzept, das laut Manson die Grenzen dessen auslotet, „was eine Gitarre kann“ und „der Höhepunkt der 46-jährigen Firmengeschichte von Manson Guitar Works“ sei. Bellamy selbst bringt es auf den Punkt: „Wenn ich auf der Welt nur eine einzige Gitarre haben dürfte, dann wäre es die Black Edition“.

 

Manson Guitar Works bietet die Black Edition in mehreren Varianten an, die sich in Ausstattung, Detailtreue und auch im Preis deutlich unterscheiden. Aber: Teuer sind sie alle.

Black Edition Origin Reissue (O.R.) – Rekonstruktion des Originals

Die aufwändigste Version ist die Origin Reissue, eine nahezu 1:1-Rekonstruktion von Bellamys Originalgitarre. Sie verfügt über eine „zu 100 Prozent originalgetreue Korpusform und Alterung, basierend auf der Originalgitarre“ – einschließlich geklebter Reparaturstellen, Dellen und Abnutzungsspuren, die das Original über die Jahre gesammelt hat. Diese Version ist extrem limitiert und wird nur in geringen Stückzahlen gebaut. Laut offiziellen Angaben beläuft sich der Gesamtpreis dieser Original-Reissue auf 29.999 £ (ca. 34.400€), wobei zunächst eine Anzahlung verlangt wird und der Restbetrag vor dem Versand fällig wird. Die Elektronik dieser Version umfasst originalgetreue Komponenten wie den Fernandes-Sustainer, die Z-Vex-Effekte, MIDI und Kill-Switch – alles so rekonstruiert, wie es auch im Original verbaut war.

Manson Guitar Works Matthew Bellamy Signature Black Edition
Manson Guitar Works Matthew Bellamy Signature Black Edition

Black Edition New Era – Moderne Interpretation

Die New-Era-Variante kombiniert das klassische Konzept der Black Edition mit moderner Technik und aktualisierten Komponenten. Hier kommt ein Sustainiac-System, weitere Effekte und MIDI-Funktion zum Einsatz, allerdings in einer zeitgemäßen technischen Ausführung. Die Gitarre wird mit einem Korpus aus Swamp-Ash oder Mahagoni, einem Hard-Maple-Hals und Gotoh-Brücke und –Mechaniken ausgeliefert. Die Details hierzu variieren je nach Ausführung. Der Gesamtpreis dieser New Era MB Black Edition liegt laut offiziellen Angaben bei 11.999 £ (ca. 13.750 €) , beziehungsweise mit Relic bei 12.999 £ (ca. 14.900 €). Auch hier ist zunächst eine Anzahlung zu leisten, bevor die Gitarre verschickt wird.

Manson Guitar Works MB New Era Black Edition
Manson Guitar Works MB New Era Black Edition

 

Auch interessant:

Test: Fender Tone Master ’59 Twin JB Edition – digital gedacht

Der Fender Tone Master ’59 Twin JB Edition überträgt den legendären „High Powered“ Tweed Twin [...]

> WEITERLESEN
Test: Keeley Compressor Plus Germanium Pedal – Klassiker mit neuer Schaltung

Mit dem Compressor Plus Germanium feiert Keeley Electronics sein 25-jähriges Jubiläum dort, wo für die [...]

> WEITERLESEN
Test: JAM Pedals Wahcko Mk. 2

Das JAM Pedals Wahcko Mk. 2 ist die überarbeitete Fassung eines Boutique-Wahs, das seit Jahren [...]

> WEITERLESEN
Test: Gibson Noel Gallagher Les Paul Standard Ebony

Die Gibson Noel Gallagher Les Paul Standard Ebony überträgt die markante schwarze Les Paul, die [...]

> WEITERLESEN
MXR Flanger/Doubler im Test: Analoges Flanging und Doubling im Pedalformat

Der MXR Flanger/Doubler holt einen ungewöhnlichen Effektklassiker zurück: Statt sich an einem der bekannten MXR-Bodentreter [...]

> WEITERLESEN
Squier Limited Edition Classic Vibe ’70s Stratocaster LRL Mocha im Test

Die Squier Limited Edition Classic Vibe ’70s Stratocaster LRL Mocha überträgt die Ästhetik der Fender-Modelle [...]

> WEITERLESEN
Ibanez Iron Label ICTB721-BKF Black Flat im Test

Die Ibanez Iron Label ICTB721-BKF Black Flat ist eine siebensaitige Iceman für modernen Metal: tiefschwarz, [...]

> WEITERLESEN
Test: Gretsch Streamliner CVT LRL

Die Gretsch Streamliner CVT LRL  gehört zu den Gitarren, die ihr Konzept nicht hinter einer [...]

> WEITERLESEN
Test: JAM Pedals Tiny Amp Destroyer

Der JAM Pedals Tiny Amp Destroyer basiert auf einer Idee, die zunächst wie ein schlechter [...]

> WEITERLESEN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert