„Escape The Internet II“ – so der Name einer Tour, die für Anfang 2027 angekündigt ist. Und die wird ein richtiges Happening. Mit dabei: Bernth, Ola Englund und Charles Berthoud sowie der englische Fingerstyle-Gitarrist Mike Dawes mit seiner akustischen Gitarre. Es treffen also vier unfassbar versierte Musiker aufeinander, die mit ihren verschiedenen Kanälen online ein enorm großes Publikum erreichen, aber in dieser Besetzung noch nie gemeinsam live gespielt haben.
Mike Dawes wurde mit seiner Solo-Version von Gotyes „Somebody That I Used to Know“ bekannt, die auf YouTube mehrere Millionen Aufrufe erreichte. Sein Spezialgebiet: Bass, Akkorde, Melodie und perkussive Elemente gleichzeitig auf einer einzigen Gitarre unterzubringen. 2017 und 2018 wählten ihn die Leser von Total Guitar und MusicRadar zum besten Akustikgitarristen der Welt. Zudem spielte Dawes mit Justin Hayward von The Moody Blues, nahm mit Tommy Emmanuel das gemeinsame Album „Accomplice Vol. 3“ auf und arbeitete mit der Metal-Band Periphery zusammen.
Im Gespräch erklärt der 37-Jährige Engländer, warum die Tour kein Virtuosenwettkampf werden soll, weshalb er auf der Akustikgitarre bewusst Platz lassen muss und welche Rolle In-Ears und wahrscheinlich sogar eine E-Gitarre spielen.
Interview
„Das wird wirklich besonders“
Mike, Eure Tour nennt sich „Escape The Internet II“ Warum ist es gerade für jemanden wie dich eine gute Sache, dem Internet zu entkommen?
Naja, das Lustige ist ja: Die drei anderen Typen auf der Tour – Ola, Charles und Bernth – und natürlich auch ich spielen sehr viel live. Bei mir ist das Touren das, womit ich den Großteil meiner Zeit verbringe. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Menschen unsere Musikvideos oder anderen Content gesehen haben, aber noch nie die Gelegenheit hatten, uns live spielen zu sehen.
Deswegen wollen wir die Konzerte sehr stark bewerben. Denn bisweilen hat man den Eindruck, dass es auf der einen Seite leicht ist, den Leuten ein kurzes Video zu präsentieren, in dem man über Equipment oder Gitarren spricht. Auf der anderen Seite wird es gleichzeitig immer schwieriger, sie mit wirklicher Musik zu erreichen. Das liegt nicht daran, dass die Menschen diese Musik wollen, es wird lediglich immer schwieriger, sie von den Algorithmen, Plattformen und all diesen Dingen anzeigen zu lassen. Und ich liebe ich es, Gitarre zu spielen. Das ist alles, was ich tun möchte.
Und wir wollen eine Show auf die Bühne bringen, die es so nie wieder geben wird. Ola Englund ist vermutlich der bekannteste Heavy-Metal-Chug-Gitarrist im Internet. Dann haben wir Bernth, der, ganz ehrlich, wahrscheinlich der beste Leadgitarrist ist, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Und Charles ist wiederum vermutlich der beste Bassist, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Es ist mir eine Ehre, mit ihnen zu spielen, und wir werden etwas wirklich Besonderes erschaffen: eine ganz besondere Show, in der jeder mit jedem spielt. Das wird großen Spaß machen.

Wie sieht das Konzept denn genau aus?
Das Konzept ist im Grunde ein vollkommen einzigartiger Musikabend. Wir werden Stücke zu viert spielen, als Trios, als Duos und solo. Jeder wird in der Show seinen Moment bekommen, um zu zeigen, was er macht. Gleichzeitig erhalten das Publikum und auch wir selbst die einmalige Gelegenheit zu hören, wie es klingt, wenn diese beiden oder jene beiden Musiker zusammenspielen.
Das Coole daran ist: Nach meiner Erfahrung mit solchen Tourneen, die ich bereits mit anderen Künstlern gemacht habe, entstehen im Laufe einer langen Tour, auf der man gemeinsam im Tourbus sitzt, neue Songs und Arrangements. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir am Ende der Tour andere Stücke spielen werden als zu Beginn. Für uns Musiker wird das kreativ sehr viel Spaß machen. Und hoffentlich macht es auch dem Publikum Freude, etwas wirklich Einzigartiges zu erleben.
Ihr seid technisch alle sehr versiert. Wie verhindert ihr, dass Virtuosität und schnelles Spielen zu sehr in den Vordergrund rückt?
Virtuosität interessiert mich dabei überhaupt nicht. Ich bin ein Fingerstyle-Typ auf der Akustikgitarre und will einfach nur Musik spielen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand daraus eine Olympiade machen möchte. Natürlich wird jeder seinen Moment haben wollen, in dem er glänzen und zeigen kann, was er kann. Aber ich weiß nicht, ob du schon einmal mehrere Gitarristen gleichzeitig sehr schnell spielen gehört hast. Das klingt nicht gut.
Es geht darum, einander Luft zu lassen und den jeweils anderen glänzen zu lassen – genau wie in einer Band, wenn ein Musiker ein Solo spielt. Dort werden nicht vier Leute die ganze Zeit mit 100 Meilen pro Stunde loslegen. Absolut nicht. Wir wollen eine dynamisch vollständig ausgearbeitete Show kreieren und arbeiten hinter den Kulissen bereits am Material. Das wird wirklich besonders. Zu viel kann ich noch nicht verraten. Aber im Laufe dieses Jahres werden weitere Musik und weitere Videos erscheinen, in denen wir alle zu sehen sein werden – vielleicht kleine Duos, Trios und solche Dinge. Das gibt dem Publikum weitere Hinweise darauf, was es erwarten kann.
„Ich werde machen können, was ich möchte“

Wie schafft ihr es denn, gemeinsam zu proben? Ihr kommt schließlich aus völlig unterschiedlichen Teilen des Erdballs?
Ironischerweise über das Internet. Charles war erst vor Kurzem hier in Bristol, England. Wir haben vor ein paar Wochen gemeinsam ein Musikvideo gedreht, das bald erscheinen wird. Charles kam nach Großbritannien,
Und Ola lebt in Stockholm und ist im Moment mit The Haunted auf Tour. Ich selbst werde im September im Rahmen meiner eigenen Tour wieder in Los Angeles sein. Dort lebt Bernth, also werden wir einige Dinge zusammen machen. Da wir alle ohnehin touren, unseren eigenen Sachen nachgehen und aus den unterschiedlichsten Gründen reisen, gibt es bis zur Tour überraschend viele Gelegenheiten, um zusammenzukommen.
Für die eigentlichen Proben der Vorproduktion werden wir, sobald wir unsere Parts vor der Tour gelernt haben, drei oder vier Tage lang mit kompletter Produktion und allem Drum und Dran gemeinsam in Warschau proben.
Wie viel Raum wird es deiner Meinung nach für Improvisation und spontane Momente geben?
Ich denke, im Laufe der Tour immer mehr. Was die Solostücke in der Show betrifft, werde ich in jedem Konzert andere Songs spielen, um mich auszutoben. Ob ich zwei, drei oder vier eigene Songs spiele, wird sich noch zeigen, denn die genaue Länge des Sets steht noch nicht fest. Dabei werde ich improvisieren und machen können, was ich möchte.
Je länger die Tour dauert und je wohler wir uns beim Zusammenspiel fühlen, desto mehr wird sich verändern. Wie gesagt: Ich glaube, dass wir am Ende der Tour völlig anders spielen werden als zu Beginn. Das ist sehr aufregend. Bernth, Ola und Charles sind natürlich ebenfalls Meister der Improvisation. Ich möchte nicht für sie sprechen, aber nachdem ich bereits mit ihnen gearbeitet habe, weiß ich, dass es unglaublich werden wird.
„Ich bin gespannt auf diesen Gegensatz“
Inwiefern verändert eine Tour in dieser Besetzung die Anforderungen an dein Spiel und dein Instrument?
Für mich wird der Unterschied vermutlich am größten sein, denn wir werden sehr wahrscheinlich ein In-Ear-Monitoring-System verwenden. Bei meinen eigenen Konzerten bevorzuge ich Wedges, weil ich mich nach niemandes Tempo richte außer meinem eigenen. Da wir hier zusammenspielen, brauchen wir beim Monitoring wesentlich mehr Kontrolle
Ich werde nicht in völliger Stille spielen können, sondern mit sehr viel Sound. Deshalb werde ich meine Arbeitsweise anpassen müssen, und darauf freue ich mich sehr. Ich habe jahrelang als Support und gemeinsam mit Justin Hayward von The Moody Blues gespielt. Dort verwenden wir In-Ears, ich bin also sehr daran gewöhnt. Es wird jedoch ganz anders sein als beispielsweise mit Tommy Emmanuel, wo wir die Lautstärke auf der Bühne einfach sehr weit aufdrehen.
Wenn ich mit ihm zusammen spiele, muss ich wirklich hart anschlagen, um die nötige Power zu erzeugen und mich gegen die hohe Bühnenlautstärke durchzusetzen. Diesmal wird das angenehmer. Obwohl die Musik laut und stark am Heavy Metal orientiert sein wird, könnte dies der entspannteste Auftritt werden, den ich je gespielt habe. Ich werde mich in diesem Kokon befinden. Deshalb freue ich mich darauf, für das Publikum die lautesten Konzerte zu spielen, die ich je gegeben habe, während es für mich zugleich am kontrolliertesten und entspanntesten sein wird. Ich bin gespannt auf diesen Gegensatz und auf die Erfahrung.

Wenn du solo spielst, bist du ja dein eigener Schlagzeuger. In dieser Band gibt es nun aber einen Drummer. Was macht das mit deinem Spielstil?
Es geht darum, Platz zu lassen und die Leute atmen zu lassen. Es wird in der Show auf jeden Fall Songs ohne Schlagzeug geben. Vielleicht Stücke, die Charles und ich gemeinsam spielen und bei denen ich das gesamte Fingerstyle-Instrumentarium einsetze, sodass sich der Sound verändert.
Aber wenn Sebastian am Schlagzeug mit Doublebass und allem Drum und Dran loslegt, dürfen meine Parts natürlich nicht damit kollidieren. Wir haben einen Promo-Song aufgenommen, der inzwischen auf YouTube und Spotify zu hören ist. Er heißt schlicht „Escape the Internet 2“, so wie die Tour. Da kann man hören, was ich spiele, damit es in den Mix einer Metalband passt.
Es wird schön, sich wirklich als Teil einer Band zu fühlen, denn ich habe so lange nur solo gespielt. Und ich nehme die Herausforderung sehr gerne an: Wie fügt man sich in einen solchen Sound ein, ohne dass es wie ein Salat klingt, bei dem man einfach unterschiedliche Zutaten zusammenwirft und das Ergebnis serviert? Wir achten sehr genau darauf, dass sich jeder im richtigen Moment zurücknimmt.
Und ihr braucht vermutlich einen sehr guten Toningenieur.
Ja, den haben wir. Und deshalb haben wir auch die vier Tage Vorproduktion. Wenn man all diese verschiedenen Sounds kombiniert, besonders bei den Effekten, füllen manche Effekte einen wesentlich größeren Teil des Frequenzspektrums als andere. Wir stimmen das alles genau aufeinander ab und reisen mit unserer eigenen Crew.
„Harmonisch ähnelt meine Musik dem Metal sehr“
Was haben deine Art, Akustikgitarre zu spielen, und die Metal-Gitarre deiner Meinung nach gemeinsam?
Ich komme aus dem Metal, bin als Metal-Gitarrist aufgewachsen und habe in meiner Schulband eine Jackson Kelly gespielt. Meine Liebe zur keltischen Musik verband sich mit meiner Liebe zum Metal. Daraus entstand schließlich das, was ich heute auf der Akustikgitarre mache.
Auch harmonisch ähnelt meine Musik dem Metal sehr. Ich bin mit Iron Maiden aufgewachsen und verwende viele dieser Harmonien in den Strukturen meines eigenen Materials. Würde man bei einigen meiner Songs die Instrumentierung ändern, kämen sie der Heavy-Metal-Musik ohnehin ziemlich nahe.

Und auch die Perkussion und die Aggressivität der lauteren Songs haben viel mit Metal gemeinsam. Die Akustikgitarre ist für mich also zum Vehikel für ein Songwriting und eine Art des Auftretens geworden, die sich von Rock und Metal gar nicht so sehr unterscheiden. Diese Tour ist für mich eine Gelegenheit, mich wieder mit dem Punkt zu verbinden, an dem mein Weg abgezweigt ist. Ich glaube, mein Beitrag bei diesem Projekt funktioniert nur, weil ich diesen musikalischen Hintergrund und diese Vorgeschichte habe. Wäre ich irgendein Akustikgitarrist, der noch nie Metal gespielt hat, wäre es vermutlich viel schwieriger, musikalisch zusammenzufinden.
In der Welt der Akustikgitarre bin ich in einer ziemlich einzigartigen Position: Ich verstehe die typischen Merkmale, die Mechanismen und die DNA der Musik, die die anderen spielen. Deshalb funktionieren wir zusammen so gut. Wenn jemand ein Riff vorstellt, denke ich sofort: Alles klar, ich verstehe es. Ich weiß, was ich tun kann, um hier hineinzupassen.
Wirst du auf dieser Tour auch mal zur E-Gitarre zu greifen?
Ja. Wir haben darüber gesprochen, und ich möchte die Leute überraschen. Vielleicht spiele ich sogar Bass. Vielleicht steige ich bei Ola ein. Das habe ich noch nie gemacht. Du siehst jetzt das breite Grinsen in meinem Gesicht. Wir haben noch nicht entschieden, was genau passieren wird. Aber es wäre ausgesprochen dumm, diese Gelegenheit nicht zu nutzen. Deshalb freue ich mich sehr darauf.

Musst du etwas an deiner Übungsroutine ändern, damit du dich bei diesen Shows sicher fühlst?
Ja. Im Moment sind ungefähr zwei Drittel der Show fertig und eingeübt, einschließlich der Solosachen. Wir wollen aber noch ein paar weitere Kollaborationen schreiben und arbeiten in der zweiten Hälfte dieses Jahres daran. In diesem Jahr stehen für mich noch viele Solokonzerte in Großbritannien und den USA an. Wenn ich davon zurückkomme, werde ich mich im November und Dezember voll auf „Escape The Internet“ konzentrieren. Dabei geht es nicht nur darum, die richtigen Töne zu lernen, sondern um Dynamik und Spielweise. Zum Beispiel muss ich die Geräusche beim Rutschen über die Saiten vermeiden. Ich muss auf all die schmutzigen Details verzichten, die eine Akustikgitarre großartig machen. Deshalb werde ich beispielsweise darauf achten, beschichtete Saiten zu verwenden. Es gibt also klangliche Erwägungen, die in meine Übungsroutine einfließen werden.
Ich muss üben, Platz zu lassen. Nicht nur mit den Fingern und in den Arrangements, sondern auch bei der Art, wie der Sound im Mix präsentiert wird. Denn ich will, dass der Tontechniker meinen Kanal einfach einschaltet und denkt: „Oh ja, das klingt großartig.“ Die Akustikgitarre ist das ausdrucksstärkste Instrument der Welt. Natürlich sage ich das, weil ich zum Team Akustikgitarre gehöre. Aber es ist erstaunlich, was man allein durch Übung mit den Fingern bewirken kann. Man kann so viel machen. Viel mehr als mit einer E-Gitarre, deren Dynamikumfang deutlich stärker komprimiert ist.
Equipment: „Diese Gitarre kann alles“
Hast du dir schon Gedanken über das Equipment gemacht, das du mit auf Tour nehmen wirst?
Ja, ich nehme meine Cuntz Signature mit. Die Gitarren von Andreas Cuntz werden in der Nähe von Darmstadt gebaut. Mit dieser Gitarre habe ich seit 2016 jedes einzelne Konzert gespielt. Es ist also der zehnte Jahrestag mit diesem Instrument, meinem „Indian Rose“-Modell. Das wird während der gesamten Tour meine Hauptgitarre sein. Je nachdem, was die Setlist verlangt, nehme ich möglicherweise weitere Instrumente mit, wie meine Semi-Bariton-Gitarre von Nick Benjamin. Und falls ich auch E-Gitarre spiele, hängt es normalerweise von der Logistik und vom jeweiligen Part ab, ob ich meine eigenen Instrumente mitbringe.
Sollte ich eine E-Gitarre mitnehmen, wird es entweder diese Strandberg Sälen Jazz oder meinen Prototyp der Rick Toone Goshawk und eine sehr, sehr einzigartige Gitarre. Das ist die ultimative E-Gitarre: Der Pickup-Wahlschalter ist ein Zehnfach-Schalter. Es gibt also zehn verschiedene Tonabnehmerkombinationen, und so ist der Sound einer Strat, einer Tele, einer Les Paul oder einer PRS möglich. Diese Gitarre kann alles, und deshalb liebe ich sie so sehr.

Und was ist mit Effekten?
Ich nehme mein komplettes Pedalboard mit. Es ist um einen Bose-Mixer herum aufgebaut, und ich benutze viele verschiedene Effekte. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan des Strymon Timeline, das wird mit mir auf Tour gehen. Nahezu alle Effekte, die man bei mir jemals hört, kommen aus dem Timeline und entstehen dadurch, dass ich sehr kreativ damit umgehe. Bei Gitarrencamps und ähnlichen Veranstaltungen fragen die Leute immer nach Equipment. Meine Antwort auf die Frage nach dem besten Equipment lautet: Wie viel Zeit bist du bereit, in das Erlernen eines Geräts zu investieren?
Ich verwende diesen Bose-Mixer und das Timeline noch immer, weil ich jedes einzelne Menü und jede noch so kleine Funktion kenne. Deshalb kann ich mehr Sounds aus den Geräten herausholen. Wenn ich ständig neue Sachen kaufe, schränke ich erstens mein Wissen darüber ein, was diese Geräte tatsächlich können. Und wenn bei einem Konzert etwas schiefläuft, würde ich außerdem in Panik geraten. Wenn beim Timeline hingegen beim Soundcheck etwas nicht funktioniert oder ein seltsames Geräusch entsteht, weiß ich, wie ich es beheben kann. Für die E-Gitarre werde ich allerdings einen Quad Cortex mitnehmen. Ich versuche also, in meiner Komfortzone zu bleiben – besonders bei einer Tour wie dieser, bei der so viele Dinge gleichzeitig passieren.
Du veränderst dein grundlegendes Akustikgitarren-Setup für diese Tour also nicht?
Nein. Ich behalte dasselbe Setup bei, werde die Effekte aber wesentlich zurückhaltender einsetzen. Ein klassisches Beispiel: Bei meinen Soloshows benutze ich die Boss-Oktavpedale OC-3 und OC-5. Die brauche ich nicht, denn ich habe Charles Berthoud. Darum werde ich all das nicht spielen. Ich werde den Raum respektieren, den die anderen Musiker ausfüllen.


Tourdaten „Escape The Internet II“
05.02.Warschau
06.02. Prag
07.02. Nürnberg
09.02. Antwerpen
16.02. Paris
18.02. Kopenhagen
19.02. Stockholm
20.02. Göteborg
21.02. Oslo
23.02. Berlin
24.02. Frankfurt
26.02. Köln
27.02. Hamburg
28.02. Utrecht
02.03. Stuttgart
03.03. Esch-sur-Alzette
04.03. Solothurn
05.03. München
06.03. Wien
