Capo-Shootout: Die 7 besten Kapodaster für Gitarre

Symbolbild eines Gitarristen mit Kapodaster

Der Kapodaster – oder auch kurz Capo genannt – ist die wohl denkbar einfachste Methode, blitzschnell die Grundstimmung der eigenen E-Gitarre, Westerngitarre oder Konzertgitarre zu ändern, ohne die Saiten einzeln umstimmen zu müssen. So erlauben die nützlichen kleinen Helfer uns Gitarristen also, uns an die Grundstimmung anderer Instrumente im Bandkontext oder an die bevorzugte Stimmlage eines Sängers oder einer Sängerin anpassen zu können. Der Clou dabei: da alle Saiten im Abstand zueinander gleich gestimmt bleiben, können wir trotz aufgesetztem Kapodaster alle Akkorde weiterhin genau so greifen, wie wir sie im Standard-Tuning gelernt haben!

Als Beispiel: Wenn ein Kapodaster im zweiten Bund angebracht ist und ein C-Dur-Akkord gegriffen wird, erklingt tatsächlich ein D-Dur Akkord. Die gesamte Stimmung erhöht sich also um zwei Bünde bzw. zwei Halbtöne. So kann man Stücke ganz leicht in nahezu jede Tonart transponieren.

Über die Jahre haben sich verschiedenste Kapodaster-Bauformen für nahezu jeden Einsatzbereich etabliert. Im Folgenden stellen wir euch die beliebtesten Designs vor, damit ihr garantiert den richtigen Capo für euer Instrument findet!

Flach vs. Gewölbt: Das richtige Profil für die eigene Gitarre finden

Ein grundlegender Unterschied zwischen Kapodastern besteht in ihrem jeweiligen Profil, wobei man zwischen zwei Bauarten unterscheidet:

  • Flach: Kapodaster mit flacher Auflagefläche sind für Instrumente mit flachem Griffbrett geeignet. Hierzu zählen beispielsweise die Konzertgitarre und die Ukulele.
  • Gewölbt: Kapodaster für Instrumente mit gewölbtem Griffbrett lassen sich anhand der gewölbten Auflagefläche erkennen. Sie sind für alle Instrumente mit gewölbtem Griffbrett wie z. B. die E-Gitarre oder die Westerngitarre geeignet.

Kapodaster: Unsere Top 7 Empfehlungen

1. Dunlop Capodaster 14 CD und 14 FD

Produktbild zum Dunlop Capodaster 14 CD

Der Klassiker zum Selberschnüren! Der Dunlop Capodaster Flat 14 FD für flache Griffbretter und Dunlop Capodaster Curved 14 CD in gewölbter Ausführung ist klar das platzsparendste Design unter den Kapodastern für Gitarre. Zur Befestigung wird der Riemen des Kapodaster einfach über die Halsrückseite geführt und anschließend über die Hebelmechanik fixiert.

 

2. MUSIC STORE MS-EGC Capo

Produktbild des MUSIC STORE MS-EGC Capo Kapodasters

Der MUSIC STORE MS-EGC ist ein Kapodaster für gewölbte Griffbretter und äußerst leicht handzuhaben: dank praktischer Federkonstruktion kann der MS-EGC jederzeit blitzschnell angebracht werden und sogar einhändig in den Lagen verschoben werden. Ebenfalls integriert ist ein praktischer Bridge-Pin-Heber, der bei Saitenwechseln von Westerngitarren zum nützlichen Helfer avanciert.

 

3. Planet Waves CP-97 NS Capodaster Lite

Produktbild des Planet Waves CP-97 NS Capodaster Lite

Als besonders elegante Kapodaster-Konstruktion erweist sich der Planet Waves CP-97 NS Capodaster Lite. Der von Gitarrenbaulegende Ned Steinberger mitentwickelte Kapodaster aus leichtgewichtigem Kunststoff schränkt dank seines schlanken Verschluss-Designs die Greifhand beim Spielen in der Nähe des Kapodasters keineswegs ein und lässt sich über das rückseitige Einstellrad präzise auf unterschiedliche Halsstärken anpassen.

 

4. König & Meyer 30910 Capodaster Klassik

Produktbild des König & Meyer 30910 Capodaster Klassik

Mit dem König & Meyer 30910 Capodaster Klassik stellt der renommierte deutsche Zubehörhersteller seine eigene Kapodaster-Lösung vor. Dank leichter Aluminium-Bauweise und praktischer Federkonstruktion ist der Kapodaster in Windeseile einhändig verstellbar und überzeugt mit erstaunlich leichtem Gewicht. Für Westerngitarren mit gewölbtem Griffbrett steht die Version 30900 bereit, während 30920 eine speziell auf Ukulelengriffbretter ausgelegte Ausführung darstellt.

 

5. Kyser KG6 Capodaster

Produktbild zum Kyser KG6 Kapodaster

Der Kyser KG6 Capodaster zählt zu den absoluten Kapodaster-Klassikern und erfreut sich bereits seit über 40 Jahren ungebrochener Beliebtheit. Der US-Amerikanische Hersteller gilt als Erfinder des Quick-Change-Systems und führt zahlreiche Versionen seines Erfolgsmodells für alle möglichen Saiteninstrumente von elektrischen und akustischen Gitarren über Ukulelen und 12-Strings bis hin zu Banjos und Mandolinen im Sortiment.

 

6. Taylor Capo 6-String

Produktbild zum Taylor Capo 6-String Kapodaster

Der Taylor Capo unterscheidet sich grundlegend von den bisher vorgestellten Kapodaster-Bauformen. Sein halsumschließendes Design bietet hierbei eine besonders vorteilhafte Konstruktion, um den über die rückseitige Rändelschraube stufenlos einstellbaren Anpressruck ideal auf die Saiten zu verteilen. So kann er einen optimalen Sound aller Saiten gewährleisten.

 

7. Shubb Capodaster

Produktbild zum Shubb L2 Kapodaster

Die Kapodaster des von Banjospieler Rick Shubb gegründeten Unternehmens Shubb zählen ganz klar zu den meistverbreiteten Modellen und finden sich heutzutage in nahezu jedem Gitarrenkoffer wieder. Seit mittlerweile 50 Jahren setzen Musikerinnen und Musiker auf den originalen Shubb Capodaster, dessen einzigartiges Verschlusssystem erstaunlich effektiv funktioniert und kinderleicht zu bedienen ist.

Tipps & Tricks

  1. Platziere den Kapodaster immer möglichst nah am Bundstab, sodass jede Leersaite sauber ausklingen kann. Manche Griffe können jedoch etwas mehr Platz für die linke Hand erforderlich machen, weshalb der Kapodaster nicht immer in der perfekten Position hinter dem Bundstab platziert werden kann.
  2. Wähle ein Kapodaster-Design, das für deinen Einsatzbereich am besten geeignet ist. Wenn du deinen Kapodaster schnell und unkompliziert anbringen, umsetzen und wieder entfernen können möchtest, eignen sich Federkonstruktionen wie das einhändig bedienbare Quick-Change-System von Kyser besonders gut. Soll der Kapodaster hingegen besonders platzsparend aufgebaut und verstaubar sein, ist der Dunlop Capo eine besonders gute Wahl.
  3. Bevor du dich für einen Kapodaster entscheidest, solltest du immer prüfen, welche Bauform für dein Instrument geeignet ist. Neben der Griffbrettwölbung spielen die Griffbrettbreite und die Halsstärke gerade bei exotischeren Instrumenten wie z. B. Gitarrenmodellen mit mehr oder weniger als sechs Saiten oder exotischen Saiteninstrumenten wie einer Mandoline eine nicht zu unterschätzende Rolle.

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