Da schöpft einer mal wieder aus dem Vollen… Wahrscheinlich hat jeder schon einmal (unbewusst) Musik des Amerikaners Bear McCreary gehört. Vor allem serienaffine Zeitgenossen haben schon Stunden mit seinem Œuvre verbracht. Der 47-jährige Komponist schrieb unter anderem die Musik zu Serien wie ‚Battlestar Galactica‘ und ‚The Walking Dead‘. Darüber hinaus komponierte er auch für Filme und Videospiele. Mit The Singularity schlug der Emmy- und BAFTA-Preisträger 2024 jedoch ein anderes Kapitel auf und veröffentlichte ein ambitioniertes Konzeptalbum zwischen symphonischem Metal, Hard Rock und cineastischen Klanglandschaften. Für das Projekt holte er unter anderem Gäste wie Joe Satriani, Serj Tankian (System Of A Down), Corey Taylor (Slipknot) und Rufus Wainwright ins Studio.

Am 31. Juli erscheint mit ‚The Singularity: Ekleipsis‘ nun die Fortsetzung der Geschichte. Das neue Album setzt die Erzählung einer aus den Fugen geratenen Welt fort und beschäftigt sich laut Pressemitteilung mit Themen wie Enttäuschung, dem Verlust von Gewissheiten und dem Durchhaltewillen in schwierigen Zeiten. Der Titel leitet sich vom altgriechischen Wort „Ekleipsis“ ab, das sich mit „Verlassenwerden“ oder „Hoffnungslosigkeit“ übersetzen lässt.
Illustre Gästeliste
Geschrieben wurde das Material erneut überwiegend von Bear McCreary und seinem Bruder Brendan McCreary. Musikalisch bleibt der Komponist seiner Mischung aus epischer Filmmusik, progressivem Metal und modernem Hard Rock treu. Unterstützung erhält er dabei auch diesmal von einer beeindruckenden Riege prominenter Gäste. Mit dabei sind unter anderem Guthrie Govan (The Aristocrats), Steve Vai, Joe Duplantier (Gojira), Patrick Stump (Fall Out Boy), Claudio Sanchez (Coheed And Cambria), Jens Kidman (Meshuggah), Alissa White-Gluz (Arch Enemy), Tim Henson (Polyphia), sowie Slash und Duff McKagan von Guns N’ Roses. Darüber hinaus haben Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) und Stewart Copeland (The Police) Drumtracks beigesteuert.
Einen ersten Vorgeschmack liefert die Single ‚Black Box‘. Der Song entstand gemeinsam mit Gojira-Frontmann Joe Duplantier und verbindet schwere Gitarrenriffs mit McCrearys charakteristischem Hang zu orchestraler Dramatik. Für einen zusätzlichen Kontrast sorgt der renommierte Frauenchor The Mystery of the Bulgarian Voices.
Auch auf dem restlichen Album finden sich zahlreiche Kollaborationen. Während ‚Blueshift‘ Steve Vai und Tim Henson zusammenführt, treffen auf ‚Alexandria‘ die Stimme von Raya Yarbrough und die Gitarrenarbeit von Guthrie Govan aufeinander. Mit ‚Cool Kids‘ gibt es zudem ein Stück, das von der spannenden Konstellation Slash, Duff McKagan und Chad Smith eingespielt wurde.
‚The Singularity: Ekleipsis‘ erscheint am 31. Juli über Sparks & Shadows Records und Mutant. In seinem Blog berichtet McCreary sehr detailiert über die Entstehung des Projekts. Und am 31. Juli macht McCreary auf dem Wacken Open Air Station.


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