Grateful Dead öffnen ihr Archiv mittels neuer Streaming-App „Play Dead“

Über 400 Konzerte auf Abruf

„Mit Play Dead startet das bislang größte Tape-Transfer-Projekt in der Geschichte des Rock ’n’ Roll“: Gemeinsam mit der Plattform nugs.net haben die Verantwortlichen hinter dem Grateful-Dead-Kosmos mit „Play Dead“ einen Streaming-Dienst-App gestartet, der das umfangreiche Live-Archiv der legendären Band aus San Francisco erstmals systematisch zugänglich macht.

Im Kern handelt es sich um den bislang umfassendsten Zugriff auf den sogenannten „Vault“, also das legendäre Archiv der Band, die schon früh ihren Fans erlaubte, Mitschnitte der Konzerte zu erstellen und untereinander zu tauschen. Zum Start umfasst „Play Dead“ mehr als 400 Konzerte, darunter auch bislang unveröffentlichte Mitschnitte. Ergänzt wird das Angebot fortlaufend: Jeden Dienstag sollen neue sogenannte „Dead Drops“ erscheinen, kuratiert vom langjährigen Archivverwalter David Lemieux.

Neu gemastert und digitalisiert

Dieser beschreibt das Projekt als bislang vollständigste Form, den Fundus zugänglich zu machen. Und damit ist nicht nur die Menge gemeint, sondern auch die Struktur. Erstmals lässt sich das Material chronologisch nach Auftrittsdatum durchsuchen.

Die Aufnahmen wurden neu digitalisiert und in hoher Auflösung gemastert, teilweise erstmals überhaupt. Das bedeutet konkret: Originalbänder aus drei Jahrzehnten werden neu übertragen und klanglich optimiert – oft näher an der tatsächlichen Live-Situation als frühere CD-Veröffentlichungen. Gleichzeitig werden auch Releases integriert, die bislang nur in limitierten Boxsets oder Serien wie „Dave’s Picks“ erhältlich waren.

Das Angebot ist kostenpflichtig und kann entweder separat oder als Zusatzoption innerhalb von nugs genutzt werden.

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