Ex-Kiss-Gitarrist Ace Frehley gestorben

Kiss-Gitarrist Ace Frehley

Nach dem viel zu frühen Ableben von Metal-Legende Ozzy Osbourne im Juli nimmt das Jahr 2025 uns nun die nächste Rock-Ikone: Ace Frehley ist tot.

Nach Angaben seiner Familie starb das Gründungsmitglied der Band Kiss am 16. Oktober im Alter von 74 Jahren, nachdem Ace sich schwere Verletzungen bei einem Sturz in seinem Haus in Morristown, New Jersey zugezogen hatte. „Wir sind tief erschüttert und untröstlich“, ließ seine Familie mitteilen. Bereits gestern berichtete TMZ, dass Ace Frehley aufgrund einer durch den Sturz verursachten Hirnblutung an ein Beatmungsgerät angeschlossen und dem Tod nahe sei. Laut eines veröffentlichten Facebook-Posts auf seinem offiziellen Account starb er friedlich im Beisein seiner Familie.

Kiss – von Anfang an dabei

Gemeinsam mit Gene Simmons, Peter Criss und Paul Stanley zählt Ace zu den Gründungsmitgliedern von Kiss. Hier wurde er durch seine auffällige Gesichtsbemalung unter seinem Alter Ego „Spaceman“ bekannt, bis er die Band im Jahr 1982 aufgrund künstlerischer Differenzen verließ. Seine überragende Lead-Arbeit an der Gitarre ist vor allem auf den ersten Alben der Glamrock-Band verewigt und Teil von Kiss-Klassikern wie „I Was Made for Lovin‘ You“ oder „Rock and Roll All Nite“.

Nach der Gründung seiner Band Frehley’s Comet und seiner zahlreiche Alben umfassenden Solo-Karriere kam es seit den Neunzigerjahren mehrfach zu gemeinsamen Auftritten mit Kiss im Rahmen der Alive/Worldwide Tour. Auch seine ehemaligen Bandkollegen meldeten sich bereits zum Tod ihres langjährigen Wegbegleiters zu Wort. So äußerten Paul Stanley und Gene Simmons ihre Bestürzung über den Tod von Ace auf X. Peter Criss, der gemeinsam mit seiner Frau die letzten Stunden am Sterbebett von Ace verbrachte, äußerte seine Anteilnahme in einem Post auf seiner Website.

Neben seiner Frau Jeanette, seiner Tochter Monique und zahlreichen weiteren Familienmitgliedern und Freunden hinterlässt Ace nicht nur einige der berühmtesten Riffs der Rock-Geschichte, sondern auch eine ganze Generation an Gitarristen, die er mit seinem einzigartigen Spielstil prägte. In diesem Sinne: Mach es gut, Space Ace!

(Titelbild: Lynn Goldsmith/Corbis/VCG/Getty Images)

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